Sinestra
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Erdpyramiden von Parpan

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Zuort

Hängebrücken

links

6 km von Sent entfernt; Hotel und Bergrestaurant;
im Sommer Postautoverbindung;
Schöne Rundwandereung nach Zuort - Alpstrasse bei La Crusch - Sinestra, über drei eindrücklichen Hängebrücken.

Weitere Wanderungen: Val Laver, Vnà, Ramosch.

Alass für den Bau dieses riesigen Kurhotels waren die arsenhaltigen Eisensäuerlinge: Ulrichsquelle und Conradinsquelle. Dr. August Husemann, der 1876 im Auftrage der Gemeinde Sent die Quellen analysierte, schrieb:

"Das an Mineralquellen so ausserordentlich reiche Unter-Engadin birgt neben den in neuester Zeit rasch zu einem ausgedehnten Rufe gelangten, erst zum Theil benützten Quellen von Tarasp-Schuls, noch eine ganze Anzahl geradezu unbekannter Mineralquellen, unter welchen die arsenhaltigen Eisensäuerlinge des Sinestrathales, auf Gebiet der Gemeinde Sins, nicht nur die erste Stelle einnehmen, sondern nach der Art ihrer Zusammensetzung und ihrem ausserordentlichen Wasserreichthum überhaupt zu den ersten Quellen unseres Landes gezählt werden müssen."

1904 wurde am Bach das heutige Berghaus gebaut, zwei Jahre später die Fahrstrasse von Sent und von 1909 bis 1912 das stolze Kurhaus. Ein interessantes Detail: Um die Bauarbeiten zu überwachen pendelte der Bauleiter Peter Issler mit dem Fahrrad zwischen dem Firmensitz in Schlarigna und dem weltabgeschiedenen Bauplatz im Val Sinestra.
Das Kurhotel hat im Laufe der Jahrzehnte Blütezeiten wie auch zahlreiche Krisen erlebt. Der Kurbetrieb wurde bis 1972 aufrechterhalten. Heute flesst das Wasser ungenutzt in den Bach. Seit 1977 führen holländische Familen Hotel und Bergrestaurant, und zwar im Sommer und im Winter.